dunkelheit winter
Depression,  Winterdepression

Stoppe die Winterdepression bevor sie dich stoppt!

Neulich las ich einen Post über Winterdepressionen bei Instagram. Kennst du das, wenn du denkst, es geht nur dir so, dabei geht es den meisten anderen genauso? Wovon ich rede?

Von der Konditionierung auf Winterdepression.

Denn in den Antworten, und das waren gar nicht so wenige, sagten fast alle dasselbe. Sie haben Angst vor der dunklen Jahreszeit und was sie wieder mit ihnen machen wird. Sie blicken ihr hilflos entgegen.

Winterdepressionen sind nicht unaufhaltbar. Du kannst sie stark lindern und den Winter beschwerdefrei überstehen. Dazu musst du nur ein paar Dinge beachten und auch umsetzen. Welche das sind, erfährst du im Artikel. / depression / winterdepression / dunkelheit überstehen / dunkle tage / winterdepression was tun / hilfe bei winterdepression / hilfe bei depression

Ich würde sagen, sie haben sich, ohne das sie es wollten, auf das schlecht fühlen konditioniert.

Genau so ging es mir auch. Über 10 Jahre. Der Herbst war der Trigger für die Winterdepression. Sobald die ersten Blätter fielen, dachte ich nur noch an das was kommen wird.

Wie schlecht es mir gehen wird und das ich nichts dagegen tun kann. Die Dunkelheit wird mich auffressen. Da war ich sicher. So sicher, dass es natürlich jedes Mal eintrat.

Durchbrich das negative Denken

Man kann diese Schleife des Negativdenkens durchbrechen. Ich habe es schon getan und es war das Beste, was ich machen konnte.

Denn mit dem, was danach kam, konnte ich der verdammten Winterdepression endlich in den Hintern treten.

Sie wurde tatsächlich deutlich kleiner und mit dem, was übrig blieb, kann ich ziemlich gut umgehen. So gut, dass sie mich nur noch sehr selten mal ausbremst.

Was passiert bei einer Winterdepression?

Bei einer Winterdepression ist vor allem Lichtmangel ein Problem.

Warum also fühlen wir uns schon beim ersten grauen Herbsttag mies?

Na wegen der Konditionierung. Wir wissen ja was kommt und stellen uns nun gedanklich darauf ein.

Der Teufelskreis beginnt genau hier. Denn was du denkst, wirst du auch fühlen und dann danach handeln. So will es das Gesetz. Ein grauer Herbsttag jedoch ist nur ein grauer Herbsttag. Er kann dich nicht mal eben depressiv machen.

Das Wetter mag drücken und du fühlst dich vielleicht etwas müder als sonst, aber eine Depression ist das an dieser Stelle nicht. Genau deshalb musst du hier schon beginnen dagegen zu steuern.

Denn häufen sich die grauen Tage, gehen wir immer tiefer Richtung Spätherbst und Winter, wird es komplizierter. Die Tage werden kürzer, die Dunkelheit ist stark präsent. Sonne wird zur Mangelware.

winter-depression bekämpfen mit lichttherapie

Der Körper kommt aufgrund der Lichtbeschaffenheit durcheinander und fängt an mehr Melatonin zu produzieren. Melatonin ist das Schlafhormon, das wir eigentlich erst am Abend, bzw. bei Dunkelheit, ausschütten sollten. Jetzt aber produziert der Körper es auch zu anderen Tageszeiten und macht uns richtig schön müde.

Die Motivation sinkt gen Null. Wir fühlen uns schlapp, lustlos, traurig und werden depressiv.

Was tun bei einer Winterdepression?

Bevor du in diesen Strudel gerätst, den du ja von Tag eins an hast kommen sehen und der sich jetzt wieder einmal bestätigt, ändere etwas daran. Durchbrich die Konditionierung. Ändere deine Gedanken, ja deine gesamte Einstellung zum Winter. Wie das geht und welche Tools ich da nutze, habe ich dir in meinem Artikel 5 Tipps bei Winterdepression schon ausführlich aufgeschrieben.

Möchten wir eine Konditionierung durchbrechen, brauchen wir ein alternatives Verhalten. Also etwas, das wir stattdessen tun. Statt hilflos zu warten, bis die Depression kommt, ersetzen wir unsere Hilflosigkeit mit Aktion und schaffen eine neue und sinnvolle Konditionierung. Wie das aussehen könnte, habe ich dir weiter unten in 27 kurzen Punkten notiert.

Raus aus dem Jammertal der möglicherweise und vielleicht auftretenden Depression

Veit Lindau nennt es Opferitis Humana. Jeder Mensch ist davon betroffen. Und auch wenn du jetzt denkst, ich bin doch aber ernsthaft krank, lass mich das genauer erklären.

Eine Depression oder Winterdepression ist definitiv eine ernstzunehmende Krankheit, bei der du dir im Zweifelsfall Hilfe suchen solltest. Steckst du mittendrin, siehst du kein Licht mehr und es wird dich enorm viel Kraft kosten dagegen zu steuern.

Doch in dem Moment vor der Depression, da leiden du und ich nur unter Opferitis Humana. Zumindest dann, wenn wir uns einreden, dass die Winterdepression kommen wird und wir uns wieder ganz schrecklich fühlen werden.

Hier können wir effektiv und viel leichter ansetzen, als wenn wir schon mittendrin sind.

Was hab ich gejammert, wow. Ich tat alles dafür, dass mich die Dunkelheit richtig fest packt. Aber ich hätte stattdessen auch nach Lösungen suchen können.

Sage ich mir selbst aber immer wieder, dass ich ja bestimmt die Depression bekomme, dass ich leiden werde, ja das ich mich furchtbar schlecht fühlen werde, was wird mein Gehirn dann daraus machen?

Genau das. Ich werde mich von Tag zu Tag schlechter fühlen, bis das was ich nicht will, doch da ist. Die Winterdepression. Die Konsequenz der Opferitis Humana, dem chronischen Jammern und Negativ denken.

Werde aktiv – Durchbrich die Kette da wo sie beginnt

Aber was, wenn ich aktiv werde? Was ist, wenn ich mir sage, nö? Einfach nö. Ich hab kein Bock mehr auf den Deprimodus. Ich ändere jetzt meine Einstellung zum Wetter, zum Leben und zu diesen verdammten dunklen Tagen.

Andere haben das auch geschafft. Ich habe es geschafft. Und du wirst es auch, denn du hast bereits aktiv nach Lösungen gesucht oder zumindest interessiert auf den Artikel geklickt, als er dir angezeigt wurde 🙂

Wie könnte also eine neue Konditionierung aussehen? Wie schaffe ich es, dass der Winter mich nicht mehr kleinkriegt? Ich will dir ein paar Möglichkeiten nennen, von denen du dir mindestens eine Handvoll herauspicken solltest und regelmäßig praktizierst. Egal, wie sehr dich die Winterdepression packen mag.

Am allerwichtigsten ist allerdings, das du deinen eigenen Kopf, dein Denken sauber hältst. Damit steht und fällt alles. Das heißt nicht, du sollst dich einfach nur zusammenreißen. Idealerweise lenkst du dich mit dem bewussten Umgang mit deinen Gedanken, jeden Tag ein Stückchen mehr weg von der Winterdepression.

Bleib stark. Stärker als das, was dich versucht in die Knie zu zwingen. Wenn ich das kann, dann du erst recht.

27 Wegweiser denen du folgen kannst, um die Winterdepression zu überwinden

  • Umgib dich mit Menschen die dir gute Laune bereiten
  • Routinen beibehalten
  • Lerne Yoga*
  • Pünktlich aufstehen, auch am Wochenende
  • Faulenzertage bewusst einplanen und genießen, statt frustriert auf dem Sofa hängenzubleiben

  • Wohnung aufhübschen – Blumen hinstellen
  • Schmink dich mal wieder, nimm ein wohlduftendes Bad, zieh dich auch für dich selbst mal hübsch an, geh zum Friseur
  • Triff Freunde oder lade sie ein (aber denk an die physische Distanz 😉 #corona)
  • D3 zuführen*
Konditionierte Depression? Gibt es das? Naja, nicht ganz. Und trotzdem haben wir das geschafft. Wie deine Gedanken dich depressiv machen und was du dagegen tun kannst, erfährst du in diesem Artikel. / Winterdepression / Depression überwinden / Dunkelheit /dunkle Tage / Müde Depression / Tipps / Hilfe / stopp die winterdepression / D3 K2 / was tun bei winterdepression / lichttherapie winterdepression / lichtlampe /

  • Schöne Winterfotos machen (verlinke mich gern bei Instagram @angstbewegt damit ich sie sehen und kommentieren kann)
  • Persönlichkeitsentwicklung: lies schlaue Bücher oder gönn dir nen Online Kurs (Wissen ist Macht, insbesondere bei psychischen Erkrankungen)
  • Höre regelmäßig Neobeats*
  • Meide Nörgler, Pessimisten und Problemwälzer
  • Orientiere dich an Menschen die nach Lösungen suchen statt nach Problemen

  • Lerne Meditieren*
  • Hör oft deine Lieblingssongs und tanze dazu durch die Wohnung
  • Schnapp dir Nachbars Hund und geh ne Runde laufen und spielen
  • Triff Menschen mit Kindern und lass dich verleiten mal so richtig albern mit ihnen auf den Putz zu hauen (rutschen..yaaay..!)

  • Folge auf Social Media inspirierenden und motivierenden Accounts
  • Schreibe ein Dankbarkeits-Tagebuch* (ein paar Minuten täglich bewusst an etwas Positives denken, verändert bereits etwas in deinem Gehirn)
  • Buche dir eine Winterreise in die Sonne (wenn Corona das zulässt)
  • Ernähre dich gesund – viel grünes Gemüse, Nüsse und Kohlenhydrate für Energie, aber gönn dir zwischendurch ruhig auch mal ne Tafel Schoki als Serotonin-Zucker-Energie-Kick und Leckerei 😛

Depressionen zu überwinden ist kein Spaziergang

Klingt super anstrengend? Ist es auch. Bis auf das Schokolade essen vielleicht. Aber eine schwere Krankheit zu überwinden, ist oft kein Spaziergang.

Schaffst du dir allerdings diese regelmäßigen Routinen, dann wirst du schnell bemerken, wie du dich von der Winterdepression entfernst.

Manchmal wird es enorm schwer sein sich aufzuraffen, aber gerade dann mach es trotzdem. Körper und Gehirn lassen sich auch bei Winterdepression gut beeinflussen. Aber dazu musst du JETZT etwas tun.

Eine Handvoll von den Tipps umzusetzen reicht schon aus. Das kriegst du hin. Und wenn du die Liste ergänzen möchtest, schreib deinen Tipp gerne in die Kommentare.

Ich wünsche dir einen entspannten Winter und sende dir eine Tonne Kraft,

Janin


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